Das Internet als mundgerechtes Häppchen

Technik

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© Tyler Olson
06.11.2011

Die Frage eines Lesers der New York Times hat letztlich zu einem interessanten Ergebnis geführt: Das Internet hat Gewicht. Allerdings nur das einer Erdbeere.

Der sicher am häufigsten genannte Vorteil eines E-Book-Readers gegenüber herkömmlichen Büchern dürfte das Gewicht sein. Ob man zehn, zwanzig oder einhundert E-Books mit auf Reisen nimmt, man muss nicht schwerer schleppen. Selbst bei Tausenden ... Moment! Genau darauf zielte die Frage eines Lesers an die New York Times ab: Verändert sich das Gewicht eines E-Book-Readers, wenn man ihn mit E-Books vollpackt?

Die Antwort von John D. Kubiatowicz, seines Zeichen Informatik-Professor an der University of California, Berkeley, die manchen überraschen dürfte: Im Prinzip ja. Der New York Times erklärt er, dass diese Gewichtszunahme aber zu klein ist, um sie mit Messgeräten zu erfassen. Randvoll mit E-Books betrüge sie etwa 0,000000000000000001 Gramm. Zustande kommt sie durch den Fluss der Elektronen, denn Elektronen besitzen eine Masse.

Auf dieser Grundlage erklärt nun das folgende Video, welches Gewicht das gesamte Internet und sein Datenvolumen aufbringen würde: 50 Gramm. Also in etwa so viel wie eine Erdbeere.



(pb)

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Kommentar insgesamt

Steffen O.
06.11.2011 22:37
Gast
guckt euch das mal an, dauert knapp 45 min und ist englisch, aber total lustig, wenn man sich bissl mit der "materie" auskennt
http://topdocumentaryfilms.co...om-nothing-lecture/

Ein Fazit, das schwerste an uns ist das "Nichts". Warum?
Der Platz zwischen den Elektronen, Protonen, Atomen etc, das wo im Prinzip nichts ist, wiegt am meisten

Wenn ihr also bissl zu viel drauf habt, oder zugenommen habt, könnt ihr ab jetzt sagen. Ich habe "nichts" zugenommen
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