Windows 7: In Europa ohne Browser
City- & Szenenews
13.06.2009
Ab 22. Oktober soll Windows 7, der Nachfolger von Windows Vista, verkauft werden - und zwar ohne den Internet Explorer.
Microsoft hat eingelenkt: Um dem EU-Wettbewerbsrecht zu ensprechen, hat der Konzern entschieden, die neue Windows-Version in Europa ohne den vorinstallierten Browser Internet Explorer auf den Markt zu bringen. Dem Softwareriesen war vorgeworfen worden, dass er gegen das Wetbewerbsrecht verstoße, weil er bislang das Betriebssystem Windows und den Browser Internet Explorer im Paket anbot. Ob mit dem Verzicht auf den vorinstallierten Browser die freie Wahl für den Verbraucher gewährleistet sei, wolle nun eine Kommission prüfen.
Richtig so oder unverständlich?
Der Internet Explorer solle separat, in einer leicht zu installierenden Version angeboten werden. Die Kommission diskutiere laut taz.de aber auch darüber, den Kunden eine Auswahl von Browsern anzubieten, für den Fall, dass Microsoft mit seinem Einlenken dem Wettbewerbsrecht noch immer nicht gerecht werde.
Nicht jeder kann den Streit und die Kompromissbemühungen nachvollziehen: "BMW bietet doch auch kein Lenkrad von Mercedes oder Ford. Oder sehe ich das falsch?", fragt ein Leser. "Es ist doch niemand gezwungen, den IE zu benutzen. [...] Übrigens ist auch niemand gezwungen, Windows zu kaufen und zu installieren. Ich seh das Problem nicht", so der User weiter. Und was denkst Du darüber? Tausch Dich in unserem Forum aus!
(sh)
Ab 22. Oktober soll Windows 7, der Nachfolger von Windows Vista, verkauft werden - und zwar ohne den Internet Explorer.
Microsoft hat eingelenkt: Um dem EU-Wettbewerbsrecht zu ensprechen, hat der Konzern entschieden, die neue Windows-Version in Europa ohne den vorinstallierten Browser Internet Explorer auf den Markt zu bringen. Dem Softwareriesen war vorgeworfen worden, dass er gegen das Wetbewerbsrecht verstoße, weil er bislang das Betriebssystem Windows und den Browser Internet Explorer im Paket anbot. Ob mit dem Verzicht auf den vorinstallierten Browser die freie Wahl für den Verbraucher gewährleistet sei, wolle nun eine Kommission prüfen.
Richtig so oder unverständlich?
Der Internet Explorer solle separat, in einer leicht zu installierenden Version angeboten werden. Die Kommission diskutiere laut taz.de aber auch darüber, den Kunden eine Auswahl von Browsern anzubieten, für den Fall, dass Microsoft mit seinem Einlenken dem Wettbewerbsrecht noch immer nicht gerecht werde.
Nicht jeder kann den Streit und die Kompromissbemühungen nachvollziehen: "BMW bietet doch auch kein Lenkrad von Mercedes oder Ford. Oder sehe ich das falsch?", fragt ein Leser. "Es ist doch niemand gezwungen, den IE zu benutzen. [...] Übrigens ist auch niemand gezwungen, Windows zu kaufen und zu installieren. Ich seh das Problem nicht", so der User weiter. Und was denkst Du darüber? Tausch Dich in unserem Forum aus!
(sh)
weitere Nachrichten aus der Kategorie City- & Szenenews:
Auf der Fruit Logistica in Berlin gehen Experten von höheren Preisen bei Obst und Gemüse aus. Eine stagnierende Produktion und die EHEC-Krise seien dafür ursächlich.
» mehr lesen
2 Kommentare
Wöchentlich veröffentlicht der Spion einen Beitrag aus dem Kinderschutz-ABC. Heute: U wie ungewollt schwanger.
» mehr lesen
Ein Spiel, in dem der junge Isaac nicht zum religiösen Opfer werden will, wurde von der USK mit einer Altersempfehlung ab 16 Jahren eingestuft. Das sorgt für Diskussionen, weil das Spiel hinsichtlich sexueller Inhalte oder der Darstellung von Gewalt unbedenklich ist.
» mehr lesen



