Skandal bei Mannheimer Polizei: Notruf im Internet - der Spion hat den Link zum Video
City- & Szenenews
16.05.2008
Die Aufgabe der Polizei ist es, Bürgerinnen und Bürger zu schützen und für die Einhaltung von Gesetzen zu sorgen – mag man zumindest glauben. Offenbar scheint das nicht immer so zu sein.
Wie heise online berichtete, scheint es jemand bei der Mannheimer Polizei mit dem Datenschutz nicht allzu genau zu nehmen. Anders ist es nicht erklärbar, dass der Notruf einer 42-jährigen Frau in mehreren verschiedenen Versionen auf YouTube zu finden ist.
Die Frau beschwert sich in dem Video in stark ausgeprägter Mannheimer Mundart über ihre Nachbarn, die viel zu laut seien. Außerdem spart sie bei der Beschreibung der mutmaßlichen Ruhestörer nicht mit derben Beschimpfungen.
Klingt erst einmal amüsant, doch wenn man überlegt, dass die Anruferin ihren Namen und ihre Adresse preisgibt, erscheint die ganze Situation weit weniger komisch – auch, wenn der Anruf schon drei Jahre zurück liegt.
Notrufe werden laut eines von heise zitierten Polizeisprechers auf CDs sechs bis acht Wochen gespeichert und dann überschrieben. Es wird vermutet, dass jemand sich während dieser Zeit eine Kopie angefertigt hat. Die Betroffene hat indes bereits Anzeige gestellt, während die Mannheimer Polizei interne Ermittlungen durchführt. Man darf gespannt sein, ob und wie viele ähnliche Fälle im Zuge dieses Skandals aufgedeckt werden.
(KS)
Die Aufgabe der Polizei ist es, Bürgerinnen und Bürger zu schützen und für die Einhaltung von Gesetzen zu sorgen – mag man zumindest glauben. Offenbar scheint das nicht immer so zu sein.
Wie heise online berichtete, scheint es jemand bei der Mannheimer Polizei mit dem Datenschutz nicht allzu genau zu nehmen. Anders ist es nicht erklärbar, dass der Notruf einer 42-jährigen Frau in mehreren verschiedenen Versionen auf YouTube zu finden ist.
Die Frau beschwert sich in dem Video in stark ausgeprägter Mannheimer Mundart über ihre Nachbarn, die viel zu laut seien. Außerdem spart sie bei der Beschreibung der mutmaßlichen Ruhestörer nicht mit derben Beschimpfungen.
Klingt erst einmal amüsant, doch wenn man überlegt, dass die Anruferin ihren Namen und ihre Adresse preisgibt, erscheint die ganze Situation weit weniger komisch – auch, wenn der Anruf schon drei Jahre zurück liegt.
Notrufe werden laut eines von heise zitierten Polizeisprechers auf CDs sechs bis acht Wochen gespeichert und dann überschrieben. Es wird vermutet, dass jemand sich während dieser Zeit eine Kopie angefertigt hat. Die Betroffene hat indes bereits Anzeige gestellt, während die Mannheimer Polizei interne Ermittlungen durchführt. Man darf gespannt sein, ob und wie viele ähnliche Fälle im Zuge dieses Skandals aufgedeckt werden.
(KS)
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