Rostock: Jugendliche greifen Polizisten an
City- & Szenenews
04.01.2009
In der Rostocker Innenstadt kam es in der Silvesternacht zu heftigen Angriffen auf uniformierte und zivile Polizisten. Jugendliche warfen Steine, Flaschen und Knallkörper.
Die Hansestadt Rostock erlebte aus polizeilicher Sicht eine im Vergleich zu den zurückliegenden Jahren ruhige Silvesternacht. Während die Feierlichkeiten im gesamten Rostocker Stadtgebiet ohne größere Störungen verliefen, beließen es etwa 50 gewaltbereite und erlebnisorientierte Jugendliche am Doberaner Platz hingegen nicht allein bei friedlichen Aktionen. Gegen 00:10 Uhr wurden in zivil gekleidete Polizeibeamte von den ca. 50 schwarz gekleideten, teilweise Vermummten ohne ersichtlichen Grund und ohne vorausgegangene polizeiliche Maßnahmen massiv angegriffen. Die Einsatzkräfte wurden mit Flaschen beworfen, Feuerwerkskörpern beschossen und körperlich attackiert.
Im Einsatzverlauf konnten die eingesetzten Kräfte elf Personen, bei denen unter anderem Quarzsandhandschuhe, Sturmhauben, ein Teleskopschlagstock, sowie Reizstoffsprühgeräte aufgefunden wurden, wegen schweren Landfriedensbruchs vorläufig festnehmen. Die Tatverdächtigen sind der Polizei bereits einschlägig bekannt, acht der 11 Personen, darunter eine Frau, sind von der bundesweiten Datei »Gewalttäter Sport" erfasst.
Durch den schnellen und konsequenten Einsatz der Polizei konnten weitere gewalttätige Aktion verhindert werden. "Die gute und enge Zusammenarbeit mit dem Stadtamt, dem Umweltamt, der Berufsfeuerwehr und der Müllentsorgung der Hansestadt Rostock hat sich bewährt", so der Einsatzleiter Polizeioberrat Michael Ebert. Durch die Entfernung der Müll- und Papiercontainer konnten größere Schäden oder Brände verhindert werden. Noch im Vorjahr hatten Jugendliche eine Vielzahl von Mülltonnen in der KTV in Brand gesetzt.
Auch in Warnemünde verlief die Silvesternacht mit zehntausenden Besuchern ruhig und stimmungsvoll. Für Aufsehen sorgte jedoch einen PKW-Fahrer der aus noch ungeklärter Ursache mit seinem VW Fox auf die Promenade in Höhe des Neptun Hotels in eine Menschenmenge fuhr. Dabei wurde eine Person verletzt. (AG)
In der Rostocker Innenstadt kam es in der Silvesternacht zu heftigen Angriffen auf uniformierte und zivile Polizisten. Jugendliche warfen Steine, Flaschen und Knallkörper.
Die Hansestadt Rostock erlebte aus polizeilicher Sicht eine im Vergleich zu den zurückliegenden Jahren ruhige Silvesternacht. Während die Feierlichkeiten im gesamten Rostocker Stadtgebiet ohne größere Störungen verliefen, beließen es etwa 50 gewaltbereite und erlebnisorientierte Jugendliche am Doberaner Platz hingegen nicht allein bei friedlichen Aktionen. Gegen 00:10 Uhr wurden in zivil gekleidete Polizeibeamte von den ca. 50 schwarz gekleideten, teilweise Vermummten ohne ersichtlichen Grund und ohne vorausgegangene polizeiliche Maßnahmen massiv angegriffen. Die Einsatzkräfte wurden mit Flaschen beworfen, Feuerwerkskörpern beschossen und körperlich attackiert.
Im Einsatzverlauf konnten die eingesetzten Kräfte elf Personen, bei denen unter anderem Quarzsandhandschuhe, Sturmhauben, ein Teleskopschlagstock, sowie Reizstoffsprühgeräte aufgefunden wurden, wegen schweren Landfriedensbruchs vorläufig festnehmen. Die Tatverdächtigen sind der Polizei bereits einschlägig bekannt, acht der 11 Personen, darunter eine Frau, sind von der bundesweiten Datei »Gewalttäter Sport" erfasst.
Durch den schnellen und konsequenten Einsatz der Polizei konnten weitere gewalttätige Aktion verhindert werden. "Die gute und enge Zusammenarbeit mit dem Stadtamt, dem Umweltamt, der Berufsfeuerwehr und der Müllentsorgung der Hansestadt Rostock hat sich bewährt", so der Einsatzleiter Polizeioberrat Michael Ebert. Durch die Entfernung der Müll- und Papiercontainer konnten größere Schäden oder Brände verhindert werden. Noch im Vorjahr hatten Jugendliche eine Vielzahl von Mülltonnen in der KTV in Brand gesetzt.
Auch in Warnemünde verlief die Silvesternacht mit zehntausenden Besuchern ruhig und stimmungsvoll. Für Aufsehen sorgte jedoch einen PKW-Fahrer der aus noch ungeklärter Ursache mit seinem VW Fox auf die Promenade in Höhe des Neptun Hotels in eine Menschenmenge fuhr. Dabei wurde eine Person verletzt. (AG)
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