Riesenspinne entdeckt
City- & Szenenews
12.01.2010
Wiessenschaftler haben in einer israelischen Wüste eine bisher unbekannte Spinne entdeckt, die mit enormer Größe beeindruckt.
Israelische Forscher haben in einer Wüste eine fast handgroße Spinne entdeckt, berichtet Zeit Online. Das Tier, das offenbar in den Sanddünen der Arava-Gegend im Süden Israels lebt, habe eine Beinspanne von 14 Zentimetern, teilte die Universität Haifa am Dienstag mit. Die neue Art erhielt den Namen Cerbalus aravensis.
Damit wäre sie die größte Spinne der Gattung Cerbalus im Nahen Osten. Aktiv sei das große Tier nachts und vor allem während der heißen Monate des Jahres. Es baue unterirdische Höhlen, die es zur Tarnung mit einer Art Falltür aus zusammenklebenden Sandpartikeln verschließe.
Allerdings mahnten die Forscher auch, dass der Lebensraum der schwarz-weißen Spinne durch die Ausbreitung landwirtschaftlicher Gebiete sowie den Sandabbau gefährdet sei. "Die neue Spinne beweist, wie wichtig es ist, die Sanddünen zu bewahren", sagte Uri Shanas, der Leiter der Forschergruppe.
Möglicherweise gebe es in den Dünen weitere, bislang nicht bekannte Tiere. "Wenn wir die wenigen, ihnen verbleibenden Lebensräume nicht schützen, sterben sie womöglich aus, bevor wir sie entdecken können." Die Entdeckung einer so großen Spinne in diesem Teil der Welt sei sehr selten.
(pb)
Wiessenschaftler haben in einer israelischen Wüste eine bisher unbekannte Spinne entdeckt, die mit enormer Größe beeindruckt.
Israelische Forscher haben in einer Wüste eine fast handgroße Spinne entdeckt, berichtet Zeit Online. Das Tier, das offenbar in den Sanddünen der Arava-Gegend im Süden Israels lebt, habe eine Beinspanne von 14 Zentimetern, teilte die Universität Haifa am Dienstag mit. Die neue Art erhielt den Namen Cerbalus aravensis.
Damit wäre sie die größte Spinne der Gattung Cerbalus im Nahen Osten. Aktiv sei das große Tier nachts und vor allem während der heißen Monate des Jahres. Es baue unterirdische Höhlen, die es zur Tarnung mit einer Art Falltür aus zusammenklebenden Sandpartikeln verschließe.
Allerdings mahnten die Forscher auch, dass der Lebensraum der schwarz-weißen Spinne durch die Ausbreitung landwirtschaftlicher Gebiete sowie den Sandabbau gefährdet sei. "Die neue Spinne beweist, wie wichtig es ist, die Sanddünen zu bewahren", sagte Uri Shanas, der Leiter der Forschergruppe.
Möglicherweise gebe es in den Dünen weitere, bislang nicht bekannte Tiere. "Wenn wir die wenigen, ihnen verbleibenden Lebensräume nicht schützen, sterben sie womöglich aus, bevor wir sie entdecken können." Die Entdeckung einer so großen Spinne in diesem Teil der Welt sei sehr selten.
(pb)
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