Kater - was tun?

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Victoria Alexandrovna, 2009
22.05.2009

Zu Himmelfahrt zu tief ins Glas geschaut? Der Spion hilft!

Wer kennt ihn nicht, den unschönen Zustand am Tag nach dem Exzess: Zittern, Appetitlosigkeit, flaues Gefühl im Magen bis hin zu Erbrechen und vor allem: Kopfweh! Eine der Hauptursachen dafür ist der Wasserentzug (Dehydratation), der durch den Alkoholkonsum entsteht. Wer zuviel gebechert hat, muss also möglichst viel Flüssigkeit zu sich nehmen. Am besten ist Wasser - Finger weg vom immer wieder angepriesenen "Konter-Bier"! Noch mehr Alkohol übertüncht zwar kurzfristig den Schmerz, verlängert aber das Katerleiden nur.

Was

Wasser dagegen schwemmt die giftigen Abbauprodukte des Alkohols aus dem Körper und sollte schon abends nebenher getrunken werden. Wer Mineralwasser trinkt, hilft seinem Körper doppelt: Denn mit dem Wasser entzieht der Alkohol dem Körper auch Mineralstoffe, die über Mineralwässer wieder zurückgewonnen werden können. Vor allem Magnesium wirkt wahre Wunder gegen den Kater und sollte schon vor dem Schlafengehen mit viel Flüssigkeit eingenommen werden - empfehlenswert sind hochwertige Präparate aus der Apotheke.

Feste Grundlagen

Und am Morgen danach? Ein eiweißreiches Essen, das "Katerfrühstück" mit Rollmops und Ei, tut zwar gut, ist aber nicht für jeden Magen etwas. Wer mit einer alkoholbedingten Magenverstimmung zu kämpfen hat, trinkt am besten viel Wasser oder Kräutertee. Außerdem gibt es in der Apotheke so genannte Antazide, die gegen den sauren Magen helfen. Wenn man schon dort ist, nimmt man am besten auch Vitamin C- und Vitamin B-Präparate mit - diese Vitamine braucht der Körper jetzt auch, vor allem, wenn man zusätzlich noch geraucht hat. Das Vitaminpaket gibt's natürlich auch in frisch: als Obst, Gemüse, Müsli oder Vollkornbrot.

Kater müssen an die Luft

Außerdem immer gut: ein Spaziergang an der frischen Luft. Sauerstoff und Bewegung kurbeln den Stoffwechsel an, und der Kater verzieht sich schneller. Also raus aus der Bude - sonst kann man unter Umständen bis zu drei Tage lang mit den Spätfolgen des Exzesses zu kämpfen haben.
(ur)
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