Hunde bald legal auf der Speisekarte?
City- & Szenenews
Frau mit Welpen © Yuri Arcurs 2008
04.04.2008
Wie die Online-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung mitteilte, soll in Südkorea der Verzehr von Hundefleisch legalisiert werden. Experten haben errechnet, dass in asiatischen Ländern jedes Jahr Millionen von Hunden zur Schlachtbank geführt und danach verspeist werden.
Diese kulinarische Tradition will die Stadtverwaltung der südkoreanischen Hauptstadt jetzt legalisieren, um die Tötung von Hunden aus der Illegalität herauszuholen. Die Stadtpolitiker versprechen sich davon eine bessere Durchsetzung von Gesundheitsvorschriften und Hygienegesetzen.
Der Chef der Lebensmittelsicherheitsbehörde, Lee Hae Woo, gab an, dass in Südkorea jährlich zwischen zwei und vier Millionen Hunde in Hinterhöfen geschlachtet, verkauft und gegessen werden. Diese verbotenen Grauzonen will man mit dem neuen Gesetz beseitigen, um einen effizienteren Schutz für die Verbraucher zu bieten.
Anlässlich der Olympischen Spiele 1988 in Seoul war der Verzehr von Hundefleisch in ganz Südkorea verboten worden. Allerdings wurde dieses Gesetz vom Großteil der Bevölkerung ignoriert oder umgangen. So gibt es allein in Seoul mehr als 500 Restaurants, die Hundefleisch auf ihrer Speisekarte führen. Die Dunkelziffer dürfte weitaus größer sein.
Tierschützer in Südkorea und der ganzen Welt reagierten empört auf den neuen Gesetzesentwurf. Ein Sprecher des koreanischen Tierschutzverbandes verurteilte den Vorschlag: "Südkoreas Motto ist Globalisierung, aber beim Verzehr von Hundefleisch will es in die Steinzeit zurück [...] Es ist schrecklich, sich Hundefleisch im Supermarkt neben Rind und Schinken vorzustellen."
Hier kannst du weiter über dieses Thema diskutieren.
Wie die Online-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung mitteilte, soll in Südkorea der Verzehr von Hundefleisch legalisiert werden. Experten haben errechnet, dass in asiatischen Ländern jedes Jahr Millionen von Hunden zur Schlachtbank geführt und danach verspeist werden.
Diese kulinarische Tradition will die Stadtverwaltung der südkoreanischen Hauptstadt jetzt legalisieren, um die Tötung von Hunden aus der Illegalität herauszuholen. Die Stadtpolitiker versprechen sich davon eine bessere Durchsetzung von Gesundheitsvorschriften und Hygienegesetzen.
Der Chef der Lebensmittelsicherheitsbehörde, Lee Hae Woo, gab an, dass in Südkorea jährlich zwischen zwei und vier Millionen Hunde in Hinterhöfen geschlachtet, verkauft und gegessen werden. Diese verbotenen Grauzonen will man mit dem neuen Gesetz beseitigen, um einen effizienteren Schutz für die Verbraucher zu bieten.
Anlässlich der Olympischen Spiele 1988 in Seoul war der Verzehr von Hundefleisch in ganz Südkorea verboten worden. Allerdings wurde dieses Gesetz vom Großteil der Bevölkerung ignoriert oder umgangen. So gibt es allein in Seoul mehr als 500 Restaurants, die Hundefleisch auf ihrer Speisekarte führen. Die Dunkelziffer dürfte weitaus größer sein.
Tierschützer in Südkorea und der ganzen Welt reagierten empört auf den neuen Gesetzesentwurf. Ein Sprecher des koreanischen Tierschutzverbandes verurteilte den Vorschlag: "Südkoreas Motto ist Globalisierung, aber beim Verzehr von Hundefleisch will es in die Steinzeit zurück [...] Es ist schrecklich, sich Hundefleisch im Supermarkt neben Rind und Schinken vorzustellen."
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