Hackerangriff auf Webmailer: Tausende Hotmail-Konten gesperrt
City- & Szenenews
06.10.2009
Hacker haben die Passwörter von tausenden Nutzern veröffentlicht. Microsoft zieht bei Hotmail die Notbremse. Doch auch Yahoo, AOL und andere Provider sind betroffen.
Wie das Internetportal Verivox berichtet, hat der Softwarehersteller Microsoft die E-Mail-Konten tausender Kunden seines E-Mail-Dienstes Hotmail gesperrt. Zuvor waren laut Angaben der BBC 10.000 Passwörter auf der Internetseite pastebin veröffentlicht worden, die Entwickler normalerweise dazu nutzen, um Codes auszutauschen. Auch in Europa sollen laut Verivox zahlreiche Hotmail-Nutzer betroffen sein.
Keine Sicherheitslücke
Das Problem entstand laut Verivox nicht durch eine Sicherheitslücke bei Microsoft. Hacker hatten die Daten der Hotmail-Nutzern durch Phishing gesammelt. Internetuser werden bei diesem Verfahren beispielsweise in seriös wirkenden Mails oder auf Benutzeroberflächen, die der ihres echten Providers zum Verwechseln ähnlich sehen, zur Passworteingabe aufgefordert. Microsoft empfahl, bei E-Mails mit unbekannten Anhängen oder Internet-Links sehr vorsichtig sein und alle drei Monate das Passwort ändern. Der Zugang zu den betroffenen E-Mail-Konten soll bald wieder möglich sein.
Ganze Branche betroffen
Nach Angaben der BBC sind auch Googlemail und andere Provider wie Yahoo und AOL in jüngster Zeit von diesem "branchenweiten" Phishing-Angriff betroffen. Nach den ersten 10.000 Passwörtern sei auf der gleichen Website eine weitere Liste mit 20.000 Passwörtern von Anwendern unterschiedlicher Provider aufgetaucht.
(ur)
Hacker haben die Passwörter von tausenden Nutzern veröffentlicht. Microsoft zieht bei Hotmail die Notbremse. Doch auch Yahoo, AOL und andere Provider sind betroffen.
Wie das Internetportal Verivox berichtet, hat der Softwarehersteller Microsoft die E-Mail-Konten tausender Kunden seines E-Mail-Dienstes Hotmail gesperrt. Zuvor waren laut Angaben der BBC 10.000 Passwörter auf der Internetseite pastebin veröffentlicht worden, die Entwickler normalerweise dazu nutzen, um Codes auszutauschen. Auch in Europa sollen laut Verivox zahlreiche Hotmail-Nutzer betroffen sein.
Keine Sicherheitslücke
Das Problem entstand laut Verivox nicht durch eine Sicherheitslücke bei Microsoft. Hacker hatten die Daten der Hotmail-Nutzern durch Phishing gesammelt. Internetuser werden bei diesem Verfahren beispielsweise in seriös wirkenden Mails oder auf Benutzeroberflächen, die der ihres echten Providers zum Verwechseln ähnlich sehen, zur Passworteingabe aufgefordert. Microsoft empfahl, bei E-Mails mit unbekannten Anhängen oder Internet-Links sehr vorsichtig sein und alle drei Monate das Passwort ändern. Der Zugang zu den betroffenen E-Mail-Konten soll bald wieder möglich sein.
Ganze Branche betroffen
Nach Angaben der BBC sind auch Googlemail und andere Provider wie Yahoo und AOL in jüngster Zeit von diesem "branchenweiten" Phishing-Angriff betroffen. Nach den ersten 10.000 Passwörtern sei auf der gleichen Website eine weitere Liste mit 20.000 Passwörtern von Anwendern unterschiedlicher Provider aufgetaucht.
(ur)
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