Greenpeace: "Genug Energie für alle"
City- & Szenenews
17.09.2008
Eine im März bekannt gewordene Studie prophezeite, dass in Deutschland bei gleichbleibender Energiepolitik im Jahre 2020 ein dramatischer Energiemangel herschen wird. Greenpeace wittert eine Verschwörung.
Nach Angaben des Pressedienstes ddp ließen Sprecher der Organisation verlauten, dass es keine "Stromlücke" in Deutschland geben werde. Bei diesem Mythos handele es sich um eine von der Energiewirtschaft herbeigeführte Irreführung, um für eine Verlängerung der Laufzeiten von deutschen Atomkraftwerken und die hohe Anzahl von Kohlekraftwerken zu argumentieren.
Das Gutachten konstruiere diesen Mangel lediglich, in dem es einen zu hohen Energiebedarf für das Jahr 2020 veranschlage und außerdem die Leistungsfähigkeit alternativer Energiequellen als zu gering einschätze. Eine realistische Prognose müsse zu dem Ergebnis eines Überschusses von rund zwölf Großkraftwerken kommen. Die Studie hatte mit einer Unterversorgung in Höhe von etwa 15 Kraftwerken geschlossen und deshalb steigende Strompreise prophezeit.
(KS/ddp)
Eine im März bekannt gewordene Studie prophezeite, dass in Deutschland bei gleichbleibender Energiepolitik im Jahre 2020 ein dramatischer Energiemangel herschen wird. Greenpeace wittert eine Verschwörung.
Nach Angaben des Pressedienstes ddp ließen Sprecher der Organisation verlauten, dass es keine "Stromlücke" in Deutschland geben werde. Bei diesem Mythos handele es sich um eine von der Energiewirtschaft herbeigeführte Irreführung, um für eine Verlängerung der Laufzeiten von deutschen Atomkraftwerken und die hohe Anzahl von Kohlekraftwerken zu argumentieren.
Das Gutachten konstruiere diesen Mangel lediglich, in dem es einen zu hohen Energiebedarf für das Jahr 2020 veranschlage und außerdem die Leistungsfähigkeit alternativer Energiequellen als zu gering einschätze. Eine realistische Prognose müsse zu dem Ergebnis eines Überschusses von rund zwölf Großkraftwerken kommen. Die Studie hatte mit einer Unterversorgung in Höhe von etwa 15 Kraftwerken geschlossen und deshalb steigende Strompreise prophezeit.
(KS/ddp)
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