Ex-Tatortkommissar kritisiert gierige Banker
City- & Szenenews
21.10.2008
Ex-Tatortkommissar und Kandidat der Linkspartei für das Amt des Bundespräsidenten, Peter Sodann, fordert mehr Quereinsteiger in der Politik und erneuert seine Kritik an den verschwenderischen Bankern.
Der Kandidat der Linkspartei für das Amt des Bundespräsidenten, Peter Sodann, möchte mehr Seiteneinsteiger in der Politik sehen. "Die einzelnen Parteien sind doch voneinander kaum noch zu unterscheiden", sagte Sodann den Dortmunder "Ruhr Nachrichten".
"Deshalb brauchen wir mehr Seiteneinsteiger." Das bringe frischen Wind in die Politik. Sodann erneuerte seine Kritik, dass Deutschland keine Demokratie sei. "Deutschland fehlt ein ganzes Stück zur Demokratie."
In einer Demokratie müsse die Würde des Menschen ernst genommen werden, sagte Sodann dem Blatt. Das geschehe in Deutschland nicht. "Sonst hätten wir es nicht mit massenhafter Kinderarmut und Hartz IV zu tun."
Kritik an gierigen Bankmanagern
Kritik an seinen Äußerungen über Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann wies Sodann zurück: "Ackermann wird gerade von der Regierung scharf kritisiert, da muss ich doch irgendwie richtig gelegen haben."
Schon als Tatort-Kommissar habe er seinen Redakteuren immer gesagt, man müsse doch mal jemanden anderes verhaften - "nicht immer nur den Mittelständler oder den kleinen Kriminellen, sondern auch die großen Verbrecher".
Er frage sich, warum der Chef der Hypo Real Estate 46 000 Euro bekomme und nicht "Hartz IV". Über seine Chancen, Bundespräsident zu werden, sagte Sodann dem Blatt: "Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist. Ich will das machen." (ddp/AG)
Ex-Tatortkommissar und Kandidat der Linkspartei für das Amt des Bundespräsidenten, Peter Sodann, fordert mehr Quereinsteiger in der Politik und erneuert seine Kritik an den verschwenderischen Bankern.
Der Kandidat der Linkspartei für das Amt des Bundespräsidenten, Peter Sodann, möchte mehr Seiteneinsteiger in der Politik sehen. "Die einzelnen Parteien sind doch voneinander kaum noch zu unterscheiden", sagte Sodann den Dortmunder "Ruhr Nachrichten".
"Deshalb brauchen wir mehr Seiteneinsteiger." Das bringe frischen Wind in die Politik. Sodann erneuerte seine Kritik, dass Deutschland keine Demokratie sei. "Deutschland fehlt ein ganzes Stück zur Demokratie."
In einer Demokratie müsse die Würde des Menschen ernst genommen werden, sagte Sodann dem Blatt. Das geschehe in Deutschland nicht. "Sonst hätten wir es nicht mit massenhafter Kinderarmut und Hartz IV zu tun."
Kritik an gierigen Bankmanagern
Kritik an seinen Äußerungen über Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann wies Sodann zurück: "Ackermann wird gerade von der Regierung scharf kritisiert, da muss ich doch irgendwie richtig gelegen haben."
Schon als Tatort-Kommissar habe er seinen Redakteuren immer gesagt, man müsse doch mal jemanden anderes verhaften - "nicht immer nur den Mittelständler oder den kleinen Kriminellen, sondern auch die großen Verbrecher".
Er frage sich, warum der Chef der Hypo Real Estate 46 000 Euro bekomme und nicht "Hartz IV". Über seine Chancen, Bundespräsident zu werden, sagte Sodann dem Blatt: "Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist. Ich will das machen." (ddp/AG)
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