Erzieherinnen quälen Kinder

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© val lawless, 2009
24.11.2009

Zwei Erzieherinnen einer Kita in Sachsen sollen Kinder gequält und gedemütigt haben Unter anderem beschmierten sie die Kleinen mit Kot und zwangen sie, Erbrochenes zu essen.

Wie Bild.de berichtet, stehen die beiden Frauen jetzt wegen mehrfacher Nötigung und Körperverletzung vor Gericht. Den 53- und 48-jährigen Pädagoginnen wird vorgeworfen, die Ein- bis Dreijährigen zwangsgefüttert und misshandelt zu haben.

Einem Kind soll der Mund mit Pflastern zugeklebt worden sein, damit es still ist. Aufgeklärt wurde der Fall von zwei weiteren Erzieherinnen, von denen eine berichtet: "Sie sagte, dass er eingekackt habe, dass sie ihm mit seiner Hand die Kacke ins Gesicht gerieben habe und ihn dann abgewaschen habe." Weiter erzählt sie: "Sie brüllte auf die Kinder ein. Keiner durfte die Kinder drücken oder in den Arm nehmen, wenn sie weinten."

Ihre Kollegin wurde Zeugin der Zwangsfütterungen. "Schon am ersten Tag sah ich das Zwangsfüttern. Das Essen wurde reingestopft und der Mund zugehalten. Die Kinder weinten (...) Täglich passierte das. Fünf Kinder von den 13 wurden zwangsgefüttert." Als ein Junge sich aufgrund dieser Prozedur übergeben musste, habe ihn die Erzieherin gezwungen, sein Erbrochenes zu essen.

Den beiden Angeklagten drohen aufgrund der Vorwürfe Strafen von bis zu vier Jahren Haft.

(pb)
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