Einbruch kurios: Güstrower Mädchenbande gefasst
City- & Szenenews
27.05.2009
Vier Mädchen wurden nach einer Einbruchserie von der Polizei dingfest gemacht.
Wie die Kriminalpolizei Rostock am Sonntag meldete, ist sie einer Tätergruppe auf die Spur gekommen, die innerhalb von zehn Tagen gleich dreimal in die gleiche Kindertagesstätte in Güstrow eingedrungen war.
"Riot Girls"
Das Besondere hierbei war, dass diese Gruppe ausschließlich aus Mädchen bestand. Die tatverdächtigen Jugendlichen im Alter von 14, 16 und 19 Jahren sowie ein 12-jähriges Mädchen brachen in abwechselnder Besetzung in die Kita ein. Nach ersten Befragungen waren sie vor allem auf der Suche nach Bargeld. Warum sie der Auffassung waren, dass sie gerade dort Geld finden müssten, ist noch nicht abschließend geklärt.
Kein Geld? Dann eben Süßigkeiten!
Da die Mädchen bei ihren Einbrüchen kein Geld fanden, randalierten sie in den Räumen der Einrichtung und stahlen vorgefundene Gegenstände. So ließen sie beispielsweise Federtaschen, Stifte, ein Messerset, eine Uhr, einen CD-Player sowie Süßigkeiten und diverse Nahrungsmittel mitgehen. Beim Verlassen beschmierten sie großflächig die Wände, die Fußböden und Bettwäsche mit Farbe oder Creme.
Voreiliger Triumph
Selbstbewusst hinterließ die Vier bei ihrem letzten Einbruch die Nachricht, dass man sie nie erwischen werde. Nun gelang es den ermittelnden Beamten, den Diebeszug des weiblichen Quartetts zu stoppen. Insbesondere die drei älteren Tatverdächtigen sind bereits polizeilich wegen Diebstählen und vor allem wegen mehrerer Sachbeschädigungen bekannt geworden. Aus Frust über die Schule hatten sie auch immer wieder die Scheiben einer Sporthalle eingeworfen.
Quartett geständig
Die Mädchen, die ihre Taten eingestanden haben, werden sich nun wegen Diebstahls und Sachbeschädigung zu verantworten haben. Die Täterinnen wurden zwischenzeitlich vernommen und zeigten sich hierbei geständig. Bis auf die bereits verzehrten Nahrungsmittel konnte das gesamte Diebesgut wieder aufgefunden und sichergestellt werden.
(ur)
Vier Mädchen wurden nach einer Einbruchserie von der Polizei dingfest gemacht.
Wie die Kriminalpolizei Rostock am Sonntag meldete, ist sie einer Tätergruppe auf die Spur gekommen, die innerhalb von zehn Tagen gleich dreimal in die gleiche Kindertagesstätte in Güstrow eingedrungen war.
"Riot Girls"
Das Besondere hierbei war, dass diese Gruppe ausschließlich aus Mädchen bestand. Die tatverdächtigen Jugendlichen im Alter von 14, 16 und 19 Jahren sowie ein 12-jähriges Mädchen brachen in abwechselnder Besetzung in die Kita ein. Nach ersten Befragungen waren sie vor allem auf der Suche nach Bargeld. Warum sie der Auffassung waren, dass sie gerade dort Geld finden müssten, ist noch nicht abschließend geklärt.
Kein Geld? Dann eben Süßigkeiten!
Da die Mädchen bei ihren Einbrüchen kein Geld fanden, randalierten sie in den Räumen der Einrichtung und stahlen vorgefundene Gegenstände. So ließen sie beispielsweise Federtaschen, Stifte, ein Messerset, eine Uhr, einen CD-Player sowie Süßigkeiten und diverse Nahrungsmittel mitgehen. Beim Verlassen beschmierten sie großflächig die Wände, die Fußböden und Bettwäsche mit Farbe oder Creme.
Voreiliger Triumph
Selbstbewusst hinterließ die Vier bei ihrem letzten Einbruch die Nachricht, dass man sie nie erwischen werde. Nun gelang es den ermittelnden Beamten, den Diebeszug des weiblichen Quartetts zu stoppen. Insbesondere die drei älteren Tatverdächtigen sind bereits polizeilich wegen Diebstählen und vor allem wegen mehrerer Sachbeschädigungen bekannt geworden. Aus Frust über die Schule hatten sie auch immer wieder die Scheiben einer Sporthalle eingeworfen.
Quartett geständig
Die Mädchen, die ihre Taten eingestanden haben, werden sich nun wegen Diebstahls und Sachbeschädigung zu verantworten haben. Die Täterinnen wurden zwischenzeitlich vernommen und zeigten sich hierbei geständig. Bis auf die bereits verzehrten Nahrungsmittel konnte das gesamte Diebesgut wieder aufgefunden und sichergestellt werden.
(ur)
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