Die Spion-Tipps gegen Internet-Betrug
City- & Szenenews
04.07.2008
Ich kaufe einen interessanten Artikel bei einem Internet-Auktionshaus - eine Woche später stelle ich fest, dass mein Konto leer geräumt wurde. Ein Horrorszenario, das verhindert werden kann. Der Spion gibt euch die besten Tipps für Online-Käufe.
Ist meine Firewall eingeschaltet? Ist meine Antivirensoftware auf dem neuesten Stand? Das sind die Fragen, die sich jeder als erstes vor einem Online-Einkauf stellen sollte - egal, auf welche Art gezahlt wird. Trojaner, die dem Versender Informationen von dem befallenen Rechner liefern können, sind nämlich immer gefährlich, egal wie ein im Web gekauftes Produkt bezahlt wird.
Ansonsten gilt:
Micropayments, bei denen geringe Beträge über die Telefonrechnung abgebucht oder von Anbietern wie Paypal vorher von euch eingezahltes Geld an den Händler überwiesen wird, sind weitestgehend ungefährlich.
Auch die Bezahlung per Kreditkarte ist nicht so gefährlich wie allgemein angenommen. Ihr müsst nur die Kartennummer und das Gültigkeitsdatum eintragen. Bei Missbrauch haftet der Aussteller der Kreditkarte. Wichtig ist allerdings, regelmäßig die Abrechnungen zu überprüfen und im Zweifel sofort Widerspruch einzulegen.
Am bequemsten und sichersten ist wohl die Bezahlung per Lastschriftverfahren. Falls die Ware nicht geliefert wird, habt ihr die Möglichkeit zur Stornierung. Noch sicherer ist nur die Bezahlung auf Rechnung. Sie wird allerdings nur selten angeboten.
Per Vorkasse sollte nur bei vertrauensvollen Anbietern gezahlt werden. Im schlimmsten Fall ist die gezahlte Summe auf Nimmerwiedersehen verloren.
Auch Geldtransfers über zum Beispiel Western Union sollten möglichst vermieden werden. Häufig werden solche Zahlungsmethoden für betrügerische Aktivitäten missbraucht, weil im Nachhinein nicht mehr festzustellen ist, wer das Geld abgehoben hat.
Auf keinen Fall sollten Zahlungsmodelle genutzt werden, bei denen ihr PIN und TAN an Andere weitergebt. Ihr verstoßt damit gegen die Nutzungsbedingungen des Online-Bankings und könnt im Falle eines Falles kein Geld von der Bank zurückfordern. Außerdem gebt ihr möglichen Betrügern den vollen Zugriff auf euer Bankkonto.
Wer diese Tipps beachtet und außerdem möglichst nur bei vertrauensvollen Händlern einkauft, hat beste Chancen, auch online nicht über den Tisch gezogen zu werden.
(KS/ddp)
Ich kaufe einen interessanten Artikel bei einem Internet-Auktionshaus - eine Woche später stelle ich fest, dass mein Konto leer geräumt wurde. Ein Horrorszenario, das verhindert werden kann. Der Spion gibt euch die besten Tipps für Online-Käufe.
Ist meine Firewall eingeschaltet? Ist meine Antivirensoftware auf dem neuesten Stand? Das sind die Fragen, die sich jeder als erstes vor einem Online-Einkauf stellen sollte - egal, auf welche Art gezahlt wird. Trojaner, die dem Versender Informationen von dem befallenen Rechner liefern können, sind nämlich immer gefährlich, egal wie ein im Web gekauftes Produkt bezahlt wird.
Ansonsten gilt:
Micropayments, bei denen geringe Beträge über die Telefonrechnung abgebucht oder von Anbietern wie Paypal vorher von euch eingezahltes Geld an den Händler überwiesen wird, sind weitestgehend ungefährlich.
Auch die Bezahlung per Kreditkarte ist nicht so gefährlich wie allgemein angenommen. Ihr müsst nur die Kartennummer und das Gültigkeitsdatum eintragen. Bei Missbrauch haftet der Aussteller der Kreditkarte. Wichtig ist allerdings, regelmäßig die Abrechnungen zu überprüfen und im Zweifel sofort Widerspruch einzulegen.
Am bequemsten und sichersten ist wohl die Bezahlung per Lastschriftverfahren. Falls die Ware nicht geliefert wird, habt ihr die Möglichkeit zur Stornierung. Noch sicherer ist nur die Bezahlung auf Rechnung. Sie wird allerdings nur selten angeboten.
Per Vorkasse sollte nur bei vertrauensvollen Anbietern gezahlt werden. Im schlimmsten Fall ist die gezahlte Summe auf Nimmerwiedersehen verloren.
Auch Geldtransfers über zum Beispiel Western Union sollten möglichst vermieden werden. Häufig werden solche Zahlungsmethoden für betrügerische Aktivitäten missbraucht, weil im Nachhinein nicht mehr festzustellen ist, wer das Geld abgehoben hat.
Auf keinen Fall sollten Zahlungsmodelle genutzt werden, bei denen ihr PIN und TAN an Andere weitergebt. Ihr verstoßt damit gegen die Nutzungsbedingungen des Online-Bankings und könnt im Falle eines Falles kein Geld von der Bank zurückfordern. Außerdem gebt ihr möglichen Betrügern den vollen Zugriff auf euer Bankkonto.
Wer diese Tipps beachtet und außerdem möglichst nur bei vertrauensvollen Händlern einkauft, hat beste Chancen, auch online nicht über den Tisch gezogen zu werden.
(KS/ddp)
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