Deutschlands neues Staatsoberhaupt
City- & Szenenews
01.07.2010
Die Entscheidung ist gefallen: Deutschlands neuer Bundespräsident ist Christian Wulff. Am Mittwoch wurde der 51-jährige mit 625 Stimmen gewählt. Doch wer ist der Mann, der fortan unser Staatsoberhaupt sein will?
Die Medien beschreiben ihn unentwegt als "Mann ohne Eigenschaften" - und das, wie Christian Wulff sich selbst eingesteht, anscheinend auch zu Recht. Wie er von sich selbst behauptet, fehle ihm der "unbedingte Wille zur Macht", und überhaupt würde er es sich nie zutrauen, Bundeskanzler zu sein - und ist nun nichtsdestotrotz Präsident der Bundesrepublik Deutschland. Das wiederum sei kein Problem für den gebürtigen Niedersachsen.
"Die Ämter sind unterschiedlich. Das Amt des Bundespräsidenten erfordert die Fähigkeit, Brücken zu bauen, zusammenzuführen, Denkanstöße zu geben, und wichtige Themen auf die Tagesordnung zu bringen", erklärt Christian Wulff der Tagesschau. Allerdings habe das Amt keine "operative Verantwortung, es verleitet zur Zurückhaltung" - und das käme ihm sehr viel näher, weil er nicht den Willen hätte, "alles und alle Politikfelder bestimmen zu wollen."
Sie kam einem regelrechten Krimi gleich, die Wahl, die Christian Wulff am Mittwoch nach neun Stunden letztlich doch für sich entscheiden konnte. Drei Wahlgänge brauchte der Kandidat von Union und FDP, ehe die Bundesversammlung ihn zum neuen Bundespräsidenten kürte - erst dann erreichte er mit 625 Stimmen die absolute Mehrheit. Kein Grund, schwarz zu sehen: "Aus Niederlagen habe ich eigentlich immer noch mehr gelernt als aus Siegen. Und wenn ich Ihnen sage, dass mein Antritt als Ministerpräsident im dritten Anlauf neun Jahre gedauert hat, dann war die Bundesversammlung heute relativ kurz", schmunzelt Wulff, der im Jahr 2003 erst nach zwei deutlich verlorenen Wahlen zum Ministerpräsident Niedersachsens gewählt worden war.
"Die Zukunft gehört den Sanftmütigen"
Ebendiese Erfahrung ist es, die Christian Wulff solch großes Vertrauen entgegen-
bringt. Bereits mit 19 Jahren agierte er als Bundesvorsitzender der Schüler-Union, keine fünf Jahre später als Junge-Union-Chef in Niedersachsen. Im Alter von 35 wurde ihm schließlich die Führung des CDU-Landesverbandes zuteil - und im Jahr 2008 gleich nochmal.
Zurückhaltung, Freundlichkeit und Verbindlichkeit: Das sind die Attribute, die Christian Wulff zugeschrieben werden - und die er sich selbst zuschreibt. "Ich finde es gut, wenn auch nicht nur Alpha-Tiere in der Politik und auf der politischen Bühne sind. Die Zukunft gehört den Sanftmütigen, den Friedfertigen. Vielleicht kann man das ja auch mal für die Politik gebrauchen, dass es da ein paar gibt, die anders an die Sache herangehen."
Und was erwartet Deutschland?
Der ingesamt 10. Bundespräsident - und mit 51 Jahren gleichzeitig der jüngste aller Zeiten. In Zukunft wird Christian Wulff im Schloss Bellevue residieren: Gemeinsam mit seiner zusammengewürfelten Familie, zu der sowohl seine jugendliche Tochter aus erster und nach 19 Jahren geschiedener Ehe, als auch seine neue Frau Bettina und der gemeinsame, zweijährige Sohn gehört. Dieser, dessen ist sich Christian Wulff bereits sicher, bekommt im Amtszimmer seine eigene Spielecke.
Etwas weniger entschlossen wird Christian Wulff allerdings, wenn es um die Frage geht, die sich derzeit alle stellen: Was wird sich ändern? Was sieht der neue Bundespräsident für Deutschland vor?
Auch in diesem Fall setzt Christian Wulff auf Zurückhaltung: "Ich bitte um eine gewisse Nachsicht, dass ich mich noch mit anderen beraten möchte, das Thema der fünf Jahre zu benennen." Doch vielleicht wird Christian Wulff schon am 3. Oktober - am Tag der Einheit, wo er seine erste große Rede als Staatsoberhaupt halten wird - in diesem Punkt etwas aufgeschlossener sein.
(nm)
Die Entscheidung ist gefallen: Deutschlands neuer Bundespräsident ist Christian Wulff. Am Mittwoch wurde der 51-jährige mit 625 Stimmen gewählt. Doch wer ist der Mann, der fortan unser Staatsoberhaupt sein will?
Die Medien beschreiben ihn unentwegt als "Mann ohne Eigenschaften" - und das, wie Christian Wulff sich selbst eingesteht, anscheinend auch zu Recht. Wie er von sich selbst behauptet, fehle ihm der "unbedingte Wille zur Macht", und überhaupt würde er es sich nie zutrauen, Bundeskanzler zu sein - und ist nun nichtsdestotrotz Präsident der Bundesrepublik Deutschland. Das wiederum sei kein Problem für den gebürtigen Niedersachsen.
"Die Ämter sind unterschiedlich. Das Amt des Bundespräsidenten erfordert die Fähigkeit, Brücken zu bauen, zusammenzuführen, Denkanstöße zu geben, und wichtige Themen auf die Tagesordnung zu bringen", erklärt Christian Wulff der Tagesschau. Allerdings habe das Amt keine "operative Verantwortung, es verleitet zur Zurückhaltung" - und das käme ihm sehr viel näher, weil er nicht den Willen hätte, "alles und alle Politikfelder bestimmen zu wollen."
Sie kam einem regelrechten Krimi gleich, die Wahl, die Christian Wulff am Mittwoch nach neun Stunden letztlich doch für sich entscheiden konnte. Drei Wahlgänge brauchte der Kandidat von Union und FDP, ehe die Bundesversammlung ihn zum neuen Bundespräsidenten kürte - erst dann erreichte er mit 625 Stimmen die absolute Mehrheit. Kein Grund, schwarz zu sehen: "Aus Niederlagen habe ich eigentlich immer noch mehr gelernt als aus Siegen. Und wenn ich Ihnen sage, dass mein Antritt als Ministerpräsident im dritten Anlauf neun Jahre gedauert hat, dann war die Bundesversammlung heute relativ kurz", schmunzelt Wulff, der im Jahr 2003 erst nach zwei deutlich verlorenen Wahlen zum Ministerpräsident Niedersachsens gewählt worden war.
"Die Zukunft gehört den Sanftmütigen"
Ebendiese Erfahrung ist es, die Christian Wulff solch großes Vertrauen entgegen-
bringt. Bereits mit 19 Jahren agierte er als Bundesvorsitzender der Schüler-Union, keine fünf Jahre später als Junge-Union-Chef in Niedersachsen. Im Alter von 35 wurde ihm schließlich die Führung des CDU-Landesverbandes zuteil - und im Jahr 2008 gleich nochmal.
Zurückhaltung, Freundlichkeit und Verbindlichkeit: Das sind die Attribute, die Christian Wulff zugeschrieben werden - und die er sich selbst zuschreibt. "Ich finde es gut, wenn auch nicht nur Alpha-Tiere in der Politik und auf der politischen Bühne sind. Die Zukunft gehört den Sanftmütigen, den Friedfertigen. Vielleicht kann man das ja auch mal für die Politik gebrauchen, dass es da ein paar gibt, die anders an die Sache herangehen."
Und was erwartet Deutschland?
Der ingesamt 10. Bundespräsident - und mit 51 Jahren gleichzeitig der jüngste aller Zeiten. In Zukunft wird Christian Wulff im Schloss Bellevue residieren: Gemeinsam mit seiner zusammengewürfelten Familie, zu der sowohl seine jugendliche Tochter aus erster und nach 19 Jahren geschiedener Ehe, als auch seine neue Frau Bettina und der gemeinsame, zweijährige Sohn gehört. Dieser, dessen ist sich Christian Wulff bereits sicher, bekommt im Amtszimmer seine eigene Spielecke.
Etwas weniger entschlossen wird Christian Wulff allerdings, wenn es um die Frage geht, die sich derzeit alle stellen: Was wird sich ändern? Was sieht der neue Bundespräsident für Deutschland vor?
Auch in diesem Fall setzt Christian Wulff auf Zurückhaltung: "Ich bitte um eine gewisse Nachsicht, dass ich mich noch mit anderen beraten möchte, das Thema der fünf Jahre zu benennen." Doch vielleicht wird Christian Wulff schon am 3. Oktober - am Tag der Einheit, wo er seine erste große Rede als Staatsoberhaupt halten wird - in diesem Punkt etwas aufgeschlossener sein.
(nm)
Is doch total egal wer da an der Spitze is... die schmieden doch alle nur Pläne welche Steuer sie als nächstes einführen...
deppen die keine ahnung haben, sollten sich mal zurück halten und nicht von dingen reden, von denen sie keine ahnung haben.
so und nun zu wulff: mit 51 ist er noch jung und seine politische führung ist stark. auch gauck wäre für deutschland eine bereicherung, aber christian wulff ist schon eine gute entscheidung.
die vorstellung der linken war aber mal wieder schwach... aber was sollen die kommunisten auch groß reißen....
so und nun zu wulff: mit 51 ist er noch jung und seine politische führung ist stark. auch gauck wäre für deutschland eine bereicherung, aber christian wulff ist schon eine gute entscheidung.
die vorstellung der linken war aber mal wieder schwach... aber was sollen die kommunisten auch groß reißen....
deppen die keine ahnung haben, sollten sich mal zurück halten und nicht von dingen reden, von denen sie keine ahnung haben.
Wow.... mit 18 Jahren schon solche Sprüche machen.
Ich bin begeistert. Und das meine ich wirklich so. Scheint fast so, als wäre diese Gesellschaft doch noch nicht ganz verloren^^
Is doch total egal wer da an der Spitze is... die schmieden doch alle nur Pläne welche Steuer sie als nächstes einführen...
Hausaufgaben für dich:
Zu morgen einen Aufsatz über die Aufgaben des deutschen Bundespräsidenten schreiben!
Wow.... mit 18 Jahren schon solche Sprüche machen.
Ich bin begeistert. Und das meine ich wirklich so. Scheint fast so, als wäre diese Gesellschaft doch noch nicht ganz verloren^^
Is doch total egal wer da an der Spitze is... die schmieden doch alle nur Pläne welche Steuer sie als nächstes einführen...
Hausaufgaben für dich:
Zu morgen einen Aufsatz über die Aufgaben des deutschen Bundespräsidenten schreiben!
Haaa....schafft er nicht...dazu müßte man ja denken können, aber wahrscheinlich hat er die Politiker als Vorbild....
Ich finde es nicht okay, dass immer stumpf über Politiker hergezogen und gelästert wird. Für die Arbeit und das Geld würde kaum einer von euch morgens aufstehen. Und wer doch der Meinung ist, dass er dies tun würde hat wirklich KEINE Ahnung.
Netter Spruch...
Dann schau Dir unsere Politiker mal an, mit welch reger Beteiligung sie ihr Geld verdienen, wenn es um ein Randthema geht...
Im übrigen, was das "wenige Geld" betrifft:
http://www.nebeneinkuenfte-bundestag.de/
Dann schau Dir unsere Politiker mal an, mit welch reger Beteiligung sie ihr Geld verdienen, wenn es um ein Randthema geht...
Im übrigen, was das "wenige Geld" betrifft:
http://www.nebeneinkuenfte-bundestag.de/
Nebeneinkunft ist Nebeneinkunft.
Wenn Du 2000 Euro im Monat erhälst und zusätzliche 500 aus einer Nebeneinkunft dann freut mich das für dich. Ändert aber nix an der Tatsache das Du 2000 Euro im Monat durch deinen Job verdienst.
Und ich frage mich schon wieder warum sich alle die sich darüber aufregen nicht selber Politiker werden?
Wenn Du 2000 Euro im Monat erhälst und zusätzliche 500 aus einer Nebeneinkunft dann freut mich das für dich. Ändert aber nix an der Tatsache das Du 2000 Euro im Monat durch deinen Job verdienst.
Und ich frage mich schon wieder warum sich alle die sich darüber aufregen nicht selber Politiker werden?
stecken nicht alle politiker unter einer decke????
echt...kannst ehrlich gesagt kaum einer der üolitiker noch zuhören bzw...trauen
mach eh alles anders als es doch kommen sollte....
echt...kannst ehrlich gesagt kaum einer der üolitiker noch zuhören bzw...trauen
mach eh alles anders als es doch kommen sollte....
Vielleicht deshalb, weil sie als inkompetente geldgeile, dem Gemeinwohl wenig verpflichtete Arschlöcher gelten?
Wer will das schon...
Stuttgart (apn) Das ohnehin schon schlechte Ansehen von Politikern, Finanzberatern und Autoverkäufern ist weiter gesunken. Bei einer Umfrage der Zeitschrift „Reader's Digest“ nach der Vertrauenswürdigkeit bestimmter Berufsgruppen rangieren Politiker an 18. Stelle.
Nur zehn Prozent der Befragten erklärten den Angaben zufolge, „sehr hohes“ beziehungsweise „ziemlich hohes“ Vertrauen in Politiker zu haben. Bei der gleichen Umfrage im Jahr 2002 hatten dies noch 13 Prozent geäußert, wie das Blatt am Dienstag berichtete.
Wer will das schon...
Stuttgart (apn) Das ohnehin schon schlechte Ansehen von Politikern, Finanzberatern und Autoverkäufern ist weiter gesunken. Bei einer Umfrage der Zeitschrift „Reader's Digest“ nach der Vertrauenswürdigkeit bestimmter Berufsgruppen rangieren Politiker an 18. Stelle.
Nur zehn Prozent der Befragten erklärten den Angaben zufolge, „sehr hohes“ beziehungsweise „ziemlich hohes“ Vertrauen in Politiker zu haben. Bei der gleichen Umfrage im Jahr 2002 hatten dies noch 13 Prozent geäußert, wie das Blatt am Dienstag berichtete.
weitere Nachrichten aus der Kategorie City- & Szenenews:
Die Regierung behauptet, die Laufzeitverlängerung bei den Atomkraftwerken werde den Strompreis in den nächsten Jahren niedrig halten. Experten wie Valentin Hollain bezweifeln das.
» mehr lesen
10 Kommentare
Vier Täter, darunter zwei Jugendliche, ziehen das Opfer in ein Gebüsch, prügeln und treten auf es ein. Die Vorfälle erinnern an den Fall Dominik Brunner. Doch dieses Mal waren Täter und Opfer verabredet!
» mehr lesen
Eine Gruppe alkoholisierter Hansafans hat das Jugendtreffen Prora10 überfallen und konnte erst durch das Eingreifen der Polizei gestoppt werden.
» mehr lesen
Unter dem Motto "It's handy – It's party" startete nun auch der 2. Handyfilmwettbewerb. Wir suchten innovative Ideen und vergaben als Hauptpreis das Golden Phone.
zum Wettbewerb
zum Wettbewerb











