Das Nichtrauchen greift um sich
City- & Szenenews
30.05.2010
Am Montag ist Weltnichtrauchertag. Erfreulich, dass eine Studie herausgefunden hat, dass immer weniger Deutsche rauchen. Selbst der Anteil an Rauchern unter Jugendlichen ist zurückgegangen.
Die Sucht, zum Glimmstängel zu greifen, trieb im Jahr 2009 nur noch 26 Prozent der Deutschen. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Freitag veröffentlichte Studie des Statistischen Bundesamts (Destatis). Von den 74 Prozent der über-15-jährigen Nichtraucher gaben sogar 54 Prozent an, noch nie geraucht zu haben.
Je älter, desto Nichtraucher
Insgesamt rauchen eher die jüngeren Altersgruppen als die älteren. Bei den 75-jährigen und älteren Befragten finden sich nur noch rund vier Prozent Raucher. Im Geschlechtervergleich aller Altersgruppen sind 70 Prozent der Männer und 79 Prozent der Frauen Nichtraucher.
Dennoch ist der Anteil an jungen Rauchern bis 25 Jahre im Vergleich zu 2005 zurückgegangen. In der Altersgruppe 15- bis 19-Jähriger waren es 2005 noch 26 Prozent männliche und 22 Prozent weibliche Raucher. 2009 haben nur noch 20 Prozent der männlichen und 15 Prozent der weiblichen Jugendlichen zur Zigarette gegriffen.
"Seit Jahren beobachten wir eine leicht steigende Tendenz des Nichtraucher-Anteils", so Karin Lange, Mitarbeiterin des Mikrozensus bei Destatis. Alles in allem ist jedenfalls kein großer Sprung zu verzeichnen. Zum Start der Beobachtung im Jahr 1992 waren es schon 71 Prozent Nichtraucher.
Aufhören ist schwer
"Bei den Rauchern muss man zunächst zwischen Gewohnheitsrauchern und wirklich Suchtkranken unterscheiden. Letztere haben es sehr schwer, mit dem Rauchen aufzuhören und benötigen medizinische Hilfe", erläutert Michael Musalek, Suchtexperte und ärztlicher Direktor des Anton-Proksch-Instituts. Circa 20 Prozent schaffen es nachhaltig, auf die tägliche Portion Nikotin zu verzichten.
"Die, die es nicht schaffen, sind nicht etwa willensschwach, sondern einfach in der Krankheit schon zu weit fortgeschritten", erklärt Musalek. Die Entwöhnung ist ein schwieriger Weg. "Man stelle sich vor, man ist so richtig schwer verliebt. Man denkt, dass das Leben ohne den anderen nicht mehr weitergeht. So geht es auch Suchtkranken", erklärt Musalek.
Rauchst du auch? Wie sieht es mit deiner (Nicht-) Raucherzukunft aus? Mach mit bei der Spion-Umfrage.
(pte / pb)
Am Montag ist Weltnichtrauchertag. Erfreulich, dass eine Studie herausgefunden hat, dass immer weniger Deutsche rauchen. Selbst der Anteil an Rauchern unter Jugendlichen ist zurückgegangen.
Die Sucht, zum Glimmstängel zu greifen, trieb im Jahr 2009 nur noch 26 Prozent der Deutschen. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Freitag veröffentlichte Studie des Statistischen Bundesamts (Destatis). Von den 74 Prozent der über-15-jährigen Nichtraucher gaben sogar 54 Prozent an, noch nie geraucht zu haben.
Je älter, desto Nichtraucher
Insgesamt rauchen eher die jüngeren Altersgruppen als die älteren. Bei den 75-jährigen und älteren Befragten finden sich nur noch rund vier Prozent Raucher. Im Geschlechtervergleich aller Altersgruppen sind 70 Prozent der Männer und 79 Prozent der Frauen Nichtraucher.
Dennoch ist der Anteil an jungen Rauchern bis 25 Jahre im Vergleich zu 2005 zurückgegangen. In der Altersgruppe 15- bis 19-Jähriger waren es 2005 noch 26 Prozent männliche und 22 Prozent weibliche Raucher. 2009 haben nur noch 20 Prozent der männlichen und 15 Prozent der weiblichen Jugendlichen zur Zigarette gegriffen.
"Seit Jahren beobachten wir eine leicht steigende Tendenz des Nichtraucher-Anteils", so Karin Lange, Mitarbeiterin des Mikrozensus bei Destatis. Alles in allem ist jedenfalls kein großer Sprung zu verzeichnen. Zum Start der Beobachtung im Jahr 1992 waren es schon 71 Prozent Nichtraucher.
Aufhören ist schwer
"Bei den Rauchern muss man zunächst zwischen Gewohnheitsrauchern und wirklich Suchtkranken unterscheiden. Letztere haben es sehr schwer, mit dem Rauchen aufzuhören und benötigen medizinische Hilfe", erläutert Michael Musalek, Suchtexperte und ärztlicher Direktor des Anton-Proksch-Instituts. Circa 20 Prozent schaffen es nachhaltig, auf die tägliche Portion Nikotin zu verzichten.
"Die, die es nicht schaffen, sind nicht etwa willensschwach, sondern einfach in der Krankheit schon zu weit fortgeschritten", erklärt Musalek. Die Entwöhnung ist ein schwieriger Weg. "Man stelle sich vor, man ist so richtig schwer verliebt. Man denkt, dass das Leben ohne den anderen nicht mehr weitergeht. So geht es auch Suchtkranken", erklärt Musalek.
Rauchst du auch? Wie sieht es mit deiner (Nicht-) Raucherzukunft aus? Mach mit bei der Spion-Umfrage.
(pte / pb)

30.05.2010 17:52
Gast
Kein Wunder, dass hauptsächlich die Jugendlichen rauchen. Wer noch bei Mama wohnt oder rund 200 Euro Bafög bekommt, der muss sich um die Kosten keine großen Sorgen machen.
Sobald man allerdings auf diese Vorzüge verzichten und für sein Geld arbeiten muss, ist das vielen doch zu teuer.
Ich hab noch nie geraucht, muss ich auch nicht.
Mein Lieblingsvideo dazu:
http://www.youtube.com/watch?v=jJfpPdtjllg
Sobald man allerdings auf diese Vorzüge verzichten und für sein Geld arbeiten muss, ist das vielen doch zu teuer.

Ich hab noch nie geraucht, muss ich auch nicht.
Mein Lieblingsvideo dazu:
http://www.youtube.com/watch?v=jJfpPdtjllg

30.05.2010 21:52
Gast
ich rauche und werde weiterhin rauchen
das es weniger raucher gibt liegt daran das die preise so erhöht werden,und dann heult der staat rum das zu wenig einnahmen sind
die meisten kaufen den taback eben nun in polen und so verden sie nicht mit in die statistick reingezogen soltle macnn auch bedenken XD
das es weniger raucher gibt liegt daran das die preise so erhöht werden,und dann heult der staat rum das zu wenig einnahmen sind
die meisten kaufen den taback eben nun in polen und so verden sie nicht mit in die statistick reingezogen soltle macnn auch bedenken XD

Bitte melde dich an, um Kommentare hinzuzufügen.
weitere Nachrichten aus der Kategorie City- & Szenenews:
Diskriminierung oder lediglich polizeiliche Erfahrung? Weil ihn ein Bundespolizist aufgrund seiner Hautfarbe kontrollierte, erstattete ein dunkelhäutiger Deutscher Anzeige - und verlor.
» mehr lesen
38 Kommentare
In Großbritannien steigt der Absatz erotischer E-Books. Auch in Deutschland könnte das unerkannte Konsumieren erotisch-brisanter Geschichten Schule machen.
» mehr lesen
Am 4. August fällt der Startschuss für die nächtliche Laufveranstaltung in Rostock. Der persönliche Startschuss aber kann bereits jetzt abgefeuert werden - was nicht nur sportliche Vorteile birgt.
» mehr lesen




