Bier hält Frauen fit
City- & Szenenews
17.08.2009
Warum Frauen statt zum süßen Cocktail lieber zum Gerstensaft greifen sollten ...
Der moderate Genuss von Bier kann sich positiv auf die weibliche Gesundheit auswirken. Forscher der Universität von Caceres in der spanischen Provinz Extremadura fanden in einer Studie mit fast 1700 Teilnehmerinnen heraus, dass Frauen, die regelmäßig Bier trinken, eine höhere Knochendichte aufweisen als Nichtbiertrinkerinnen.
Laut einem Bericht von BBC News sei aber nicht der Alkohol, sondern ein im Gerstensaft enthaltenes Pfanzenhormon namens Phytoöstrogen für die starken Knochen verantwortlich. Besonders Frauen, die die Wechseljahre bereits hinter sich haben, könnten das in dieser Lebensphase erhöhte Risiko der Osteoporose mit dem Wirkstoff senken.
A beer a day keeps the doctor away
Allerdings wiesen die spanischen Forscher darauf hin, dass der Grat zwischen "gesundem" und gesundheitsschädigendem Biergenuss sehr schmal ist. In einer früheren Studie haben britische Wissenschaftler maximal acht Alkoholeinheiten in der Woche als moderat und möglicherweise förderlich eingestuft. Wer mehr als zwei Alkohleinheiten am Tag zu sich nehme, riskiere einen gegenteiligen Effekt. Zu viel Alkohol minimiere die Knochenstärke und erhöhe das Risiko von Brüchen.
Dr. Claire Browning von der Osteoperosevereinigung Großbritanniens hält es nicht für ratsam, dass Frauen ihren Bierkonsum aufgrund der Studienergebnisse erhöhen. Es gebe trotz des positiven Einflusses auf die Knochendichte einfach zu viele alkoholbedingte Gesundheitsrisiken, die man nicht ignorieren dürfe.
Alternative: Sojaprodukte
Doch glücklicherweise gibt es für Frauen, die dem Biergeschmack absolut nichts abgewinnen können oder Alkohol strikt ablehnen, eine hundertprozentig gesunde Alternative: Der sekundäre Pflanzenstoff Phytoöstrogen kommt in Form von sogenannten Isoflavonen unter anderem auch in Sojabohnen und den daraus hergestellten Produkten vor. Statt normaler Milch häufiger Sojamilch zu trinken, ist also ebenfalls gesundheitsfördernd - und garantiert unbedenklich.
(sh)
Warum Frauen statt zum süßen Cocktail lieber zum Gerstensaft greifen sollten ...
Der moderate Genuss von Bier kann sich positiv auf die weibliche Gesundheit auswirken. Forscher der Universität von Caceres in der spanischen Provinz Extremadura fanden in einer Studie mit fast 1700 Teilnehmerinnen heraus, dass Frauen, die regelmäßig Bier trinken, eine höhere Knochendichte aufweisen als Nichtbiertrinkerinnen.
Laut einem Bericht von BBC News sei aber nicht der Alkohol, sondern ein im Gerstensaft enthaltenes Pfanzenhormon namens Phytoöstrogen für die starken Knochen verantwortlich. Besonders Frauen, die die Wechseljahre bereits hinter sich haben, könnten das in dieser Lebensphase erhöhte Risiko der Osteoporose mit dem Wirkstoff senken.
A beer a day keeps the doctor away
Allerdings wiesen die spanischen Forscher darauf hin, dass der Grat zwischen "gesundem" und gesundheitsschädigendem Biergenuss sehr schmal ist. In einer früheren Studie haben britische Wissenschaftler maximal acht Alkoholeinheiten in der Woche als moderat und möglicherweise förderlich eingestuft. Wer mehr als zwei Alkohleinheiten am Tag zu sich nehme, riskiere einen gegenteiligen Effekt. Zu viel Alkohol minimiere die Knochenstärke und erhöhe das Risiko von Brüchen.
Dr. Claire Browning von der Osteoperosevereinigung Großbritanniens hält es nicht für ratsam, dass Frauen ihren Bierkonsum aufgrund der Studienergebnisse erhöhen. Es gebe trotz des positiven Einflusses auf die Knochendichte einfach zu viele alkoholbedingte Gesundheitsrisiken, die man nicht ignorieren dürfe.
Alternative: Sojaprodukte
Doch glücklicherweise gibt es für Frauen, die dem Biergeschmack absolut nichts abgewinnen können oder Alkohol strikt ablehnen, eine hundertprozentig gesunde Alternative: Der sekundäre Pflanzenstoff Phytoöstrogen kommt in Form von sogenannten Isoflavonen unter anderem auch in Sojabohnen und den daraus hergestellten Produkten vor. Statt normaler Milch häufiger Sojamilch zu trinken, ist also ebenfalls gesundheitsfördernd - und garantiert unbedenklich.
(sh)
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