13-jähriger Serientäter täuscht Selbstmord vor

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© Sven Hoppe, 2009
13.11.2009

Ein 13-Jähriger, der bereits 130 mal straffällig geworden war, hat bei der Polizei einen Selbstmordversuch vorgetäuscht, um seine Flucht vorzubereiten.

Wie Express.de berichtet, war der Junge bis dahin überwiegend wegen Einbrüchen und Diebstählen in Nordbaden und Südhessen polizeilich in Erscheinung getreten. Am Montagabend hatte man ihn nach einem Einbruch in ein Wohnhaus in Hemsbach mit Diebesgut erwischt und in die Klinik gebracht.

Auf der Fahrt zum Revier schlug das Kind wild um sich und täuschte schließlich auf der Dienststelle einen Selbstmordversuch vor. Der Schüler legte sich seinen Pullover um den Hals und hielt die Luft an. Offenbar agierte er so überzeugend, dass die Polizisten mit einer Mund-zu-Mund-Beatmung begannen. Ein Rettungswagen brachte den Jungen in eine Kinderklinik.

Als der Wagen vor dem Krankenhaus anhielt, flüchtete der Junge durch die Hecktür. Sanitäter und Polizisten konnten ihn allerdings wieder einfangen und brachten ihn zur Untersuchung. Anschließend wurde er in eine hessische Kinderpsychiatrie überführt.

Der Junge war bereits Anfang November in ein Kinderheim gebracht worden, dort aber schon am darauffolgenden Tag geflohen.

(pb)
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