Neuer Film von Michael Moore: Die Finanzkrise als Liebesfilm
Kino & TV
09.07.2009
Für Moore ist der neue Film wie gemacht für Pärchenkino. Warum?
Wie der britische Nachrichtensender BBC online meldet, hat sich der engagierte Filmemacher Michael Moore zu Titel und Inhalt seines nächsten Films geäußert.
Moore zufolge ist der Film "Kapitalismus - Eine Liebesgeschichte" der perfekte Film für eine romantische Verabredung. Moore habe hinzugefügt, dass der Film alles Nötige habe: "Lust, Leidenschaft, Romantik und die Vernichtung von täglich 14.000 Arbeitsplätzen." Moores neuer Film erscheint am 2. Oktober in den U.S.A. - genau ein Jahr und einen Tag nachdem der US-Senat einen Milliarden-Rettungsplan für die Wall Street verabschiedet hat.
Es sei eine "verbotene Liebe", eine, die unausgesprochen bleibe. "Zum Henker, lasst es uns einfach sagen: Es ist der Kapitalismus", so Moore. Im Februar hatte Moore der BBC zufolge an der Wall Street oder in der Finanzbranche beschäftigte Menschen aufgefordert, ihr Wissen mit ihm und dem Publikum zu teilen: "Seien Sie ein Held und helfen Sie mir, den größten Betrug in der amerikanischen Geschichte aufzudecken."
Moores Engagement ist umstritten. Kritiker werfen ihm vor, seine Filme seien zu stark subjektiv gefärbt, um noch Dokumentarfilme zu sein. Fans schätzen genau diese polemische Zuspitzung, mit der Moore seine Sicht auf die Welt transportiert.
(ur)
Für Moore ist der neue Film wie gemacht für Pärchenkino. Warum?
Wie der britische Nachrichtensender BBC online meldet, hat sich der engagierte Filmemacher Michael Moore zu Titel und Inhalt seines nächsten Films geäußert.
Moore zufolge ist der Film "Kapitalismus - Eine Liebesgeschichte" der perfekte Film für eine romantische Verabredung. Moore habe hinzugefügt, dass der Film alles Nötige habe: "Lust, Leidenschaft, Romantik und die Vernichtung von täglich 14.000 Arbeitsplätzen." Moores neuer Film erscheint am 2. Oktober in den U.S.A. - genau ein Jahr und einen Tag nachdem der US-Senat einen Milliarden-Rettungsplan für die Wall Street verabschiedet hat.
Es sei eine "verbotene Liebe", eine, die unausgesprochen bleibe. "Zum Henker, lasst es uns einfach sagen: Es ist der Kapitalismus", so Moore. Im Februar hatte Moore der BBC zufolge an der Wall Street oder in der Finanzbranche beschäftigte Menschen aufgefordert, ihr Wissen mit ihm und dem Publikum zu teilen: "Seien Sie ein Held und helfen Sie mir, den größten Betrug in der amerikanischen Geschichte aufzudecken."
Moores Engagement ist umstritten. Kritiker werfen ihm vor, seine Filme seien zu stark subjektiv gefärbt, um noch Dokumentarfilme zu sein. Fans schätzen genau diese polemische Zuspitzung, mit der Moore seine Sicht auf die Welt transportiert.
(ur)
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